PODOLOGIN / PODOLOGE (Staatl. anerkannt - med. Fußpflege)

Berufsbild

Reflexe und Durchblutung werden gemessen
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Absolventen werden dringend gesucht! Nächste Podologie-Ausbildung ab März 2012

Was machen denn Podologen überhaupt?
Podologen befassen sich mit krankheitsbedingten Problemen am Fuß.
Podologen führen selbstständig fußpflegerische Behandlungsmaßnahmen durch und erkennen eigenständig krankhafte Veränderungen am Fuß. Podologen sind Partner von Hautärzten und Orthopäden. Sie arbeiten eng mit angrenzenden Berufen wie Orthopädieschuhmachern und Physiotherapeuten zusammen.

Wie unterscheiden sich Podologen und Fußpfleger?

Staatlich anerkannte Podologen haben eine zweijährige, intensive Ausbildung hinter sich. 2000 Stunden Unterricht, z.B. medizinische Fächer, aber auch Psychologie und Recht. Dazu viele praktische Unterrichtseinheiten mit und ohne Patienten. Weitere 1000 Stunden sind in verschiedenen Praktika abzuleisten. Podologie ist also eine grundständige Berufsausbildung, Fußpflege hingegen nicht.

Staatl. anerk. Podologen sind im medizinischen Bereich tätig und können diese Leistungen mit der Krankenkasse abrechen. Alle anderen Fußpflegekurse und -lehrgänge  befähigen zu pflegerischen und kosmetischen Maßnahmen, die ausschließlich dem Wohlbefinden des Kunden dienen. Diese Wohlfühl- und Pflegeangebote hat der Staatlich anerkannte Podologe/die Podologin selbstverständlich auch im Programm. Im Vordergrund stehen aber immer die medizinisch angezeigten oder verordneten Behandlungen.

Wie sind die Berufschancen nach einer Podologie-Ausbildung?

Die Bevölkerung altert in den nächsten Jahren ganz erheblich. Deshalb werden die gesundheitlichen Fuß-Probleme zunehmen. Allein bei Diabetes - der Volkskrankheit Nummer 1 - ist in einem fortgeschrittenen Stadium immer eine podologische Versorgung der Füße notwendig. Nur „staatlich geprüften Podologen“ dürfen diabetische Füße behandeln. Fazit: Hervorragende Zukunftsaussichten und gute Verdienstchancen!


Wer ist für den Podologie-Beruf geeignet?

Arbeiten Sie gern mit Menschen und interessieren Sie sich für medizinische Fragestellungen? Liegt Ihnen die Arbeit mit den Händen und haben Sie ein großes Bewusstsein für Hygiene und Sauberkeit? Dann ist der Weg in diesen neuen und sehr zukunftssicheren Beruf das Richtige für Sie.


Wo und wie arbeiten Podologen?

PodologInnen arbeiten selbstständig in der eigenen Podologie-Praxis mit Kassenzulassung. Patienten werden auch zu Hause, in der Klinik oder in Senioren- und Pflegeheimen besucht. Das Handwerkszeug des Podologen passt gut in einen Behandlungskoffer und ermöglicht den mobilen Einsatz.

Podologen werden auch als Angestellte in Kliniken (z. B. für die Fußambulanz), in Arztpraxen (z. B. diabetologischen Schwerpunktpraxen) und auch Apotheken gesucht.

AufnahmevoraussetzungenZusatzinfos einblenden

  • der Realschulabschluss (Sek I) oder der erweiterter Hauptschulabschluss
    nach Klasse 10 oder der Hauptschulabschluss mit einer mindestens 2-jährigen abgeschlossenen Berufsausbildung
Aufnahmevoraussetzungen Zusatzinfos ausblenden

  • der Realschulabschluss (Sek I) oder der erweiterter Hauptschulabschluss
    nach Klasse 10 oder der Hauptschulabschluss mit einer mindestens 2-jährigen abgeschlossenen Berufsausbildung
  • die gesundheitliche Eignung zur Berufsausübung als Podologe/Podologin

  • Gutes Sehvermögen und gute manuelle Fähigkeiten

  • Freude an medizinisch-therapeutischen Arbeiten mit Patienten

Für SchulabgängerInnen ist ein pflegerisches Vorpraktikum hilfreich.

    Die 2-jährige Podologie-Ausbildung umfasst insgesamt 2.000 Unterrichtsstunden und 1.000 Stunden praktische Ausbildung (Praktika) mit einer wöchentlichen Unterrichtszeit von 32 bis 38 Unterrichtsstunden. Sie richtet sich nach dem bundesweit gültigen mehr...

    Die 2-jährige Podologie-Ausbildung umfasst insgesamt 2.000 Unterrichtsstunden und 1.000 Stunden praktische Ausbildung (Praktika) mit einer wöchentlichen Unterrichtszeit von 32 bis 38 Unterrichtsstunden. Sie richtet sich nach dem bundesweit gültigen Podologengesetz mit Ausbildungs- / Prüfungsverordnung.

    In unserer podologischen Lehrpraxis kann das Gelernte unter Anleitung direkt am Patienten angewandt werden. Auch der Praxisablauf, die Organisation, die Dokumentation und der Umgang mit Patientendaten gehören zur Ausbildung in  der Lehrpraxis.

    Die Praktika
    :
    Die praktische Ausbildung (Praktika) erfolgt in Kliniken, Fußambulanzen und Podologiepraxen, zu denen ein enger Kontakt seitens der Schule gepflegt wird und mit denen wir teils schon seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten.

    Die Abschlussprüfung:
    Die Podologie-Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung. Mit dem erfolgreichen Abschluss ist die Berechtigung verbunden, die Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte Podologin / Staatlich anerkannter Podologe" zu führen.

    Das Zusatzstudium:
    Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich nach der Podologie-Ausbildung durch ein Bachelorstudium, ggf. auch durch ein ergänzendes Masterstudium, weiter zu qualifizieren.

    Die Jobchancen:
    Mit relativ geringem Kapitalaufwand ist es gut möglich, den Sprung in die Selbständigkeit zu schaffen. Ein Großteil Ihres notwendigen Handwerkszeugs erwerben Sie schon für die Ausbildung. Der Beruf lässt sich auch sehr gut mit Familie und Kindern vereinbaren.

    Die berufsbegleitende Teilzeitausbildung dauert 3 Jahre. Mehr ...






                    

                    

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